Als Heinrich beschloss in die Welt zu ziehen
Es war einmal ein Jüngling in einem kleinen Dorf. Sein Name war Heinrich. Von Beruf war er ein Zimmermann, doch gab es nicht viel Arbeit in dem Dorf, weswegen Heinrich sehr arm war. Also beschloss er eines Tages in die Welt hinaus zu ziehen um den Baum des ewigen Lebens zu finden und daraus einen magischen Wanderstab zu schnitzen, welcher ihm Zutritt zu den dunklen Wäldern der Schattenaffen verschaffen sollte. Sein Großvater hatte ihm eines Abends, als er noch ein kleiner Bub war, vor dem Kaminfeuer erzählt, dass es im Tempel der goldenen Linde einen wertvollen Schatz gibt.
Im Morgengrauen sattelte er sein Pferd Friedrich, welches er als junges Fohlen aus den fiesen Klaufen des Herzogs von Rabenstein rettete und seither sein treuer Freund und Begleiter war.
Heinrich hätte es nicht übers Herz gebracht Erich den Fuchs, welcher der beste Freund des Friedrichs war, voneinander zu trennen. Als er seine ziegelroten Ochsenlederstiefel anzog, musste er an einen Satz denken, den ihm der Schuster nahe brachte als er ihm die Schuhe verkaufte:
Der Schatten einer Blüte ist die Frucht der Vergangenheit
Er sah in den Spiegel und sah eine Prinzessin.



1 Jeena Paradies aus Varberg / Schweden schrieb am 11.11.2011:
War es ein magischer Spiegel der ein alternatives Universum zeigte?