Von T-Online zur eigenen Domain - ich helfe dabei | 22. November 2005 um 13:53 Uhr / Webdesign
T-Online hat gestern all ihren Weblogusern mitgeteilt, dass sie ihren Vertrag mit TypePad zum 15.12.2005 kündigen. Das heißt im einzelnen, dass die Inhalte ? falls sie nicht vorher exportiert werden ? gelöscht werden, und die Domains nicht erreichbar sein werden, also auch nicht auf eine eventuelle neue Domain weitergeleitet werden. Und es sind nicht gerade wenige User, die hier im Regen stehengelassen werden.
Als Nutzer von T-Online Weblog teilen wir Ihnen mit, dass dieser Dienst zum 15. Dezember 2005 bei T-Online eingestellt wird. Das Vertragsverhältnis endet automatisch zu diesem Termin und Ihr Weblog ist dann nicht mehr bei T-Online erreichbar.
[update:] Hier stand früher ein konkretes Angebot für T-Online Blogger, die auf eine eigene Domain umziehen möchten; mit einem konkreten Preis und in den Kommentaren eine Aufschlüsselung, wie sich dieser Preis zusammensetzt.
Dieses Angebot habe ich jetzt von der Seite genommen, da plötzlich »Agenturen« in den Kommentaren auftauchten, die meinten hier das Angebot und meinen Service ins schlechte Licht rücken zu müssen und den Kunden eröffnetendiese Arbeit gar kostenlos (!) zu machen, da dies ja keine Arbeit machen würde.
Ein klarer Fall von Rufmord, indem man unnachweisbare Behauptungen in den Raum wirft. Natürlich haben sie keine Kontaktmöglichkeit – nicht für mich, aber auch nicht für jenen T-Online Blogger – hinterlassen. Warum? Weil es sich keine Agentur leisten kann, einen Mitarbeiter pro T-Online Kunde für fast einen Tag abzustellen, ohne bezahlt zu werden, denn auch die Mitarbeiter wollen ihre Miete zahlen und ihre Familie durchbringen.
Wer also sein Blog von T-Online auf eine eigene Domain kostenlos übertragen haben möchte, suche bitte nach dieser ominösen »Agentur«, wer es »superkrassbillig!!!« haben möchte schaue einfach mal bei LetsWorkIt.de vorbei, da gibt es schon »Homepages mit Shopanbindung, und einem CMS« für 89,- EUR, immer noch zu teuer? Einfach ein bischen warten, die Agenturen haben noch 14 Tage um sich zu unterbieten. (Ob man irgendwann Geld bekommt damit die einem eine Seite erstellen dürfen?)
Wer dann aber trotz all der »verlockenden Angebote« der Qualitätsarbeit entsprechend zahlen möchte, kann sich dennoch bei mir melden, um ein Angebot einzuholen.
Wieder etwas gelernt
Aber auch aus dieser Sache lerne ich etwas gutes. Niemals konkrete Angebote irgendwo hin schreiben, wo Neider kommentieren können. Es wird immer einen geben, der billiger oder kostenlos arbeitet, notfalls zahlt er auch noch dafür, dass er die Arbeit machen darf.
Matthias, der Text bezog sich nicht auf dich, der nach der Aufschlüsselung gefragt hast.
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